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Geocaching Bayern

Blog auf Deutsch – Podcast auf Bayerisch

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Kategorie: Linux

Heute mal ausprobiert ob Mapsource unter Wine in Linux läuft und siehe da, es geht!!!

Zwar etwas langsamer als nativ in Windows, aber absolut brauchbar.

Das Ganze in Ubuntu 9.10 Karmic Koala

Heute kam das Päckchen: Magicmaps Bayern 3D 2.0

magicmapsbayernsued2Gekauft in der Bucht für 8,50 €.

Dass es unter Win funktionieren sollte ist klar, aber wie sieht es unter Ubuntu Linux aus???

Die DVD war im Laufwerk und ich wählte die setup.exe aus um sie mit Wine zu starten. Das lief ohne Probleme, alles wurde korrekt installiert. Doch starten wollte MagicMaps deswegen noch nicht. Also, nix wie ab in die Konsole. Und siehe da die odbc32.dll war nicht da.

Beheben konnte ich dieses Prolem ganz einfach indem ich in der Paketverwaltung unixODBC installierte.

Als dies getan war versuchte ich MagicMaps zu starten und es funktionierte einwandfrei ohne weitere Konfiguration:

magicmaps_wineMeine Konstallation:

  • Ubuntu 9.10 Karmic Koala
  • wine 1.1.31
  • unixODBC 2.2.11

Wie gesagt, es dreht sich hier NICHT um den neuen Tour Explorer sondern um das Vorgängerprodukt “Bayern 3D – Das interaktive Kartenwerk 2.0″

Vorneweg, mein Rechner hat einen 64bit-Prozessor und ich arbeite aktuell mit der 64bit-Version von Ubuntu 9.10 Karmic Koala

Da ich Google Earth (im weiteren Verlauf mit GE abgekürzt) arbeite musste ich es mir auch gleich in Ubuntu aus den Medibuntu-Repositories installieren. Die Installation verlief einwandfrei, doch dann kam das “böse Erwachen”.

Wenn ich Koords eingab flog GE immer zur richtigen Stelle. Jedoch waren die zugehörigen Ortsmarken immer um Kilometer verschoben. Am krassesten machte sich der Fehler bemerkbar wenn ich versuchte mit GE eine Route zu planen.
Hier als Beispiel mal das Ergebnis einer Route von Dorfen nach Altenburg. Eine Strecke die ich öfters fahre und welche definitiv nicht so aussieht wie von GE geplant:

GE Route pur

Naja dachte ich mir, eventuell liegts ja am Medibuntu-Paket. Sofort wurde jenes deinstalliert und auf der Website von GE der offizielle Installer gezogen. Das Ergebnis war das Gleiche. Die geplante Route sah aus wie auf dem oberen Bild.

Dann fand ich irgendwo im Netz die erlösende Lösung:

Das Startscript von GE muss angepasst werden, doch was genau ist zu tun???

Ganz einfach. Als erstes öffnet man eine Konsole und gibt folgendes ein:
sudo gedit `which googleearth`

Worauf sich gedit öffnet:
gedit_frisch

Dann muss man die Zeile “export LC_ALL=us_US.UTF-8” einfügen:
gedit_bearbeitet

Das Ganze speichern und GE neu starten. Und siehe da, alle Probleme sind gelöst!!!!
Ortsmarken an der richtigen Stelle und Routen sehen auch so aus wie sie sollen:
mitaenderung

Ich bin bekennender Linux-Fan. Das bedeutet nicht dass ich Windows hasse. Im Gegenteil, beide Betriebssysteme bieten ihre Vor- und Nachteile. Nur arbeite ich persönlich halt lieber unter der Flagge des Pinguins.

Wer aber ein Garmin-GPS sein Eigen nennt weiss dass die Unterstützung hierfür unter Linux recht dürftig ist. Programme wie MapSource oder GSAK sind unter Linux mit Hilfe von Wine nur sehr schwer bis fast gar nicht zum Laufen zu bekommen.

Ich hatte aber keine Lust andauernd neu booten zu müssen wenn ich etwas mit meinem Oregon machen wollte und so stiess ich auf Virtualbox. Eine virtuelle Maschine für Linux in der sich fremde Betriebssysteme installieren lassen welche dann Out-of-the-Box laufen ohne dass man Linux verlassen muss. Dabei zu achten ist dass man die sogenannte PUEL-Version von SUN installiert und nicht die quelloffene OSE-Version, denn die enthält leider keinen USB-Support.

Mein Betriebssystem ist Ubuntu Linux, eine Distribution die sich auch für Anfänger eignet.

Nachdem Virtualbox am Laufen war installierte ich dort in einer virtuellen Maschine Windows Vista, welches mit meinem Notebook mitgeliefert wurde. Danach kann man in Virtualbox das zu startende System auswählen:

Startbild Virtualbox

Ein Klick auf Starten und kurze Zeit später ist Vista am Laufen und zeigt sich im gewohnten Gewand:

Virtualbox_Vista

Man kann Windows nun in einem Fenster ausführen oder in den Vollbildmodus umschalten. Dann hat man wirklich das Gefühl man arbeite nur unter Vista.

Das Arbeiten läuft nun ganz normal ab. Anwendungen können installiert und deinstalliert werden. Wichtig ist es jedoch zuvor nach dem ersten Start von Windows die sogenannten Gasterweiterungen zu installieren. Das geschieht im Menüpunkt Geräte -> Gasterweiterungen installieren.

Nun läuft MapSource und GSAK ohne Probleme:

Virtualbox_GSAKVirtualbox_Mapsource

Extrem wichtig ist es wie man den Oregon so zum Laufen bekommt dass man ihn in Virtualbox auch verwenden kann, denn nativ wird er erstmal nicht erkannt. Die Schritte sind aber sehr einfach:

  1. Windows in der virtuellen Maschine muss ausgeschalten sein, dann stecken wir den Oregon an den USB-Port an und warten bis Linux ihn als Wechseldatenträger erkennt. Danach markieren wie unsere virtuelle Windows-Maschine und klicken auf “Ändern” und gehen dort auf den Reiter “USB”: Virtualbox_Oregon1
  2. Dort wo oben der schwarze Punkt ist klicken wir auf den “USB-Stecker” und sehen eine Auswahl an den PC angeschlossener USB-Geräte. Dort erscheinen auch Option für unseren Oregon, welche wir  hinzufügen. Danach wird er auch in Virtualbox erkannt:Dieses Gerät hinzufügen

Danach die virtuelle Maschine wieder starten… und Voila…. unser Oregon wird erkannt:

Da ist er

Hier nochmal die Links:

Ubuntu Linux VirtualBox

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