Zum Inhalt springen

Geocaching Bayern

Blog auf Deutsch – Podcast auf Bayerisch

Archiv

Kategorie: Garmin Oregon

Es war immer ein wenig umständlich wenn man mit seinem Oregon einen Multi machen wollte. Kaum war eine Stage geschafft musste man sich erstmal ziemlich durchs Menü wurschteln um dann die Koordinaten des nächsten Punktes einzugeben.

Damit ist jetzt Schluss!!

Sind wir in einem Multi-Cache erscheint auf dem Oregon-Display ein neuer Menüpunkt:

Wenn wir nun auf “Enter next Stage” drücken überrascht uns der Oregon mit einem Eingabefenster für die neuen Koordinaten:

Dies kann beliebig oft gemacht werden ohne dass man den aktuellen Multi als Navigationsziel beenden muss.

Ein längst überfälliges Feature wie wir finden.

Die Firmware gibts hier:
Oregon x50 software version 3.74 Beta
Oregon (200/300/400) software version 3.85 Beta

Achtung: Alle die von 3.71 updaten müssen die Anweisungen im Readme des Installers lesen.

Es war eine wirklich witzige Situation, auch angesichts der Tatsache dass das Benutzen von GPS-Geräten in Ägypten bis vor nicht allzu langer Zeit nicht wirklich erlaubt war.

Ich sass in Ramadan’s Beduinenzelt bei einer schönen Shisha und Tee als mir der Gedanke kam ich könnte ja mal mein Oregon rausholen und einen Wegpunkt markieren um mir zuhause dann die genaue Position des Beduinenzelts anzuschauen.

Ramadan sah das Teil und war sofort daran interessiert und liess sich voller Begeisterung erzählen was das Ding so kann:

Ramadan, Oregon und Ich

Ramadan, Oregon und Ich

Nur kurze Zeit später war ich nicht mehr der Herr über mein Oregon. Ramadan klickte und zoomte sich durch die ganze Welt auf 7,6cm Bildschirmdiagonale. Er war vor Begeisterung nicht mehr zu bremsen und erst als die (Gott sei Dank ;-) ) eh schon schwachen Eneloops ihren Geist aufgaben bekam ich mein GPS zurück.

Ramadan, Oregon aber wo bin Ich?

Ramadan, Oregon aber wo bin Ich?

Er kam auf die obstrusesten Ideen was man damit alles anstellen könnte und wollte es einen Tag seinem Kamel um den Hals hängen………

Immer wieder tauchen Fragen auf wie “Wo bekomme ich eine Karte für xxx fürs Oregon her?”

Im WIKI von Openstreetmap gibts dazu eine Übersicht die eigentlich immer aktuell sein sollte:

Übersicht der vorgefertigten OSM-Karten für Garmin-Geräte

Dort steht auch bei jeder Karte wie oft sie upgedatet wird und ob sie routingfähig ist.

Garmin plant im März dieses Jahres einen neuen Service zu starten.
Für 25 Euro Jahresgebühr kann man sich dann über die (kostenfreie) Software Basecamp Satellitenbilder auf sein Oregon/Dakota ziehen.

Hier gibts momentan die offizielle Beschreibung des Dienstes inkl. Screenshots:
Garmin BirdsEye

Als bekennender Techie werde ich mir den Dienst sicher leisten, zumindest ein Jahr lang um das Ganze auszutesten.

Als Genauigkeit gibt Garmin an die Karten würden in den Submeterbereich gehen. Dies würde bedeuten dass sie in vielen Gebieten genauer wären als die von z.B. Google Earth. Sollten dem nicht so sein denke ich werden viele diesen Dienst nicht abonnieren bzw. wieder abbestellen.

Es werden bestimmt viele Stimmen kommen dieser Dienst sei absolut unnötig und Topo-Karten würde vollkommen ausreichen.
Ich will mit einem kleinen Beispiel mal dagegenhalten:
Mehrmals im Jahr bin ich in Ägypten zum Schnorcheln und Tauchen unterwegs, so auch im Januar 2010.
Manche wirklich sehr schöne Plätze dort liegen sehr versteckt und sind demnach nur schwer zu finden. Also machte ich mich auf die Suche nach Oregon-Kartenmaterial für Ägypten. Fündig wurde ich hierbei “nur” bei OSM mit einer noch rudimentären Strassenkarte.
Ohne die Möglichkeit mir mit Google Earth Karten fürs Oregon zu basteln hätte ich im Sinai einige Locations definitiv nicht gefunden bzw. wäre nie dort hingekommen weil dort doch einige Berge im Weg sind. Mit den Rasterkarten gemacht aus GE jedoch war alles kein Problem.

Sollte nun mit BirdsEye diese Möglichkeit noch einfacher und vor Allem in manchen Gebieten genauer werden sind die 25 Euro pro Jahr für mich eine wirklich lohnende Investition.

Ich blicke also gespannt nach vorne und freue mich auf März.

Gestern auf dem Heimflug aus Ägypten hab ich mal das oregon im Flugzeug getestet:

Nachtrag: Ich hatte die Stewardess um Erlaubnis gefragt und sie meinte die Benutzung eines GPS stellt kein Problem dar und ist gestattet. Ausser bei Start und Landung. Somit sind diese Aufnahmen ganz offiziell entstanden.

Heute mal ausprobiert ob Mapsource unter Wine in Linux läuft und siehe da, es geht!!!

Zwar etwas langsamer als nativ in Windows, aber absolut brauchbar.

Das Ganze in Ubuntu 9.10 Karmic Koala

Ich war immer auf der Suche nach einer Autohalterung für mein Oregon, wollte aber nicht zuviel Geld ausgeben. Jetzt kam mir vor 3 Tagen eine Idee, denn ich hatte noch einen alten TomTom Saugfuss zuhause von einem Navi das nicht mehr lebt.

Als nahm ich jeden Saugfuss und die Karabinerhalterung die beim oregon dabei war und entfernte dort das Nylonhalteband. Dann bemühte ich meinen Montagekleber und klebte den Garmin-Clip auf den TomTom-Saugfuss.

Nach 48h aushärten hatte ich eine bombenfeste Lösung die mich keinen müden Cent gekostet hat:

halterung1halterung3halterung2

Heute kam das Päckchen: Magicmaps Bayern 3D 2.0

magicmapsbayernsued2Gekauft in der Bucht für 8,50 €.

Dass es unter Win funktionieren sollte ist klar, aber wie sieht es unter Ubuntu Linux aus???

Die DVD war im Laufwerk und ich wählte die setup.exe aus um sie mit Wine zu starten. Das lief ohne Probleme, alles wurde korrekt installiert. Doch starten wollte MagicMaps deswegen noch nicht. Also, nix wie ab in die Konsole. Und siehe da die odbc32.dll war nicht da.

Beheben konnte ich dieses Prolem ganz einfach indem ich in der Paketverwaltung unixODBC installierte.

Als dies getan war versuchte ich MagicMaps zu starten und es funktionierte einwandfrei ohne weitere Konfiguration:

magicmaps_wineMeine Konstallation:

  • Ubuntu 9.10 Karmic Koala
  • wine 1.1.31
  • unixODBC 2.2.11

Wie gesagt, es dreht sich hier NICHT um den neuen Tour Explorer sondern um das Vorgängerprodukt “Bayern 3D – Das interaktive Kartenwerk 2.0″

Ich bin bekennender Linux-Fan. Das bedeutet nicht dass ich Windows hasse. Im Gegenteil, beide Betriebssysteme bieten ihre Vor- und Nachteile. Nur arbeite ich persönlich halt lieber unter der Flagge des Pinguins.

Wer aber ein Garmin-GPS sein Eigen nennt weiss dass die Unterstützung hierfür unter Linux recht dürftig ist. Programme wie MapSource oder GSAK sind unter Linux mit Hilfe von Wine nur sehr schwer bis fast gar nicht zum Laufen zu bekommen.

Ich hatte aber keine Lust andauernd neu booten zu müssen wenn ich etwas mit meinem Oregon machen wollte und so stiess ich auf Virtualbox. Eine virtuelle Maschine für Linux in der sich fremde Betriebssysteme installieren lassen welche dann Out-of-the-Box laufen ohne dass man Linux verlassen muss. Dabei zu achten ist dass man die sogenannte PUEL-Version von SUN installiert und nicht die quelloffene OSE-Version, denn die enthält leider keinen USB-Support.

Mein Betriebssystem ist Ubuntu Linux, eine Distribution die sich auch für Anfänger eignet.

Nachdem Virtualbox am Laufen war installierte ich dort in einer virtuellen Maschine Windows Vista, welches mit meinem Notebook mitgeliefert wurde. Danach kann man in Virtualbox das zu startende System auswählen:

Startbild Virtualbox

Ein Klick auf Starten und kurze Zeit später ist Vista am Laufen und zeigt sich im gewohnten Gewand:

Virtualbox_Vista

Man kann Windows nun in einem Fenster ausführen oder in den Vollbildmodus umschalten. Dann hat man wirklich das Gefühl man arbeite nur unter Vista.

Das Arbeiten läuft nun ganz normal ab. Anwendungen können installiert und deinstalliert werden. Wichtig ist es jedoch zuvor nach dem ersten Start von Windows die sogenannten Gasterweiterungen zu installieren. Das geschieht im Menüpunkt Geräte -> Gasterweiterungen installieren.

Nun läuft MapSource und GSAK ohne Probleme:

Virtualbox_GSAKVirtualbox_Mapsource

Extrem wichtig ist es wie man den Oregon so zum Laufen bekommt dass man ihn in Virtualbox auch verwenden kann, denn nativ wird er erstmal nicht erkannt. Die Schritte sind aber sehr einfach:

  1. Windows in der virtuellen Maschine muss ausgeschalten sein, dann stecken wir den Oregon an den USB-Port an und warten bis Linux ihn als Wechseldatenträger erkennt. Danach markieren wie unsere virtuelle Windows-Maschine und klicken auf “Ändern” und gehen dort auf den Reiter “USB”: Virtualbox_Oregon1
  2. Dort wo oben der schwarze Punkt ist klicken wir auf den “USB-Stecker” und sehen eine Auswahl an den PC angeschlossener USB-Geräte. Dort erscheinen auch Option für unseren Oregon, welche wir  hinzufügen. Danach wird er auch in Virtualbox erkannt:Dieses Gerät hinzufügen

Danach die virtuelle Maschine wieder starten… und Voila…. unser Oregon wird erkannt:

Da ist er

Hier nochmal die Links:

Ubuntu Linux VirtualBox

Mal davon abgesehen dass Gestern sowieso in meiner Welt ein Scheisstag war musste ich in der letzten Stunden des Tages auch noch eine unfreiwillige Fallstudie meines Oregon 300 miterleben.

weiter lesen…

Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes